Das eigene Unternehmen kennen und verstehen

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Das eigene Unternehmen kennen und verstehen

Helena Deutsch - Heart Based Business, Coaching, Training & Consulting
Veröffentlicht von Helena Deutsch · 2 März 2021
Tags: 02.03.2021
Das eigene Unternehmen kennen und verstehen

Als erstes stellt sich die Frage, was macht ein Unternehmen aus?
Das Verb „unternehmen“ bedeutet eine Aktivität, eine Handlung ausführen, etwas in die Tat umsetzen. Es geht um eine zielgerichtete Aktion. Ein Unternehmen besteht unter anderem aus der Summe der Aktivitäten = das was unternommen wird.

Klassisch betrachtet ist ein Unternehmen eine wirtschaftlich selbstständige Organisationseinheit, die einem Zweck dient oder ein Ziel verfolgt. Aus der Wortfolge selbständig und Einheit ergibt sich die Frage, welchen Sinn hat das Unternehmen, also was möchte von dem Unternehmen in die Welt gebracht werden? Was ist der Kern oder das Wesen des Unternehmens. Was ist der USP (Unique Selling Point), sprich was macht die Einzigartigkeit des Unternehmens aus? Wie oft pro Woche denken Sie darüber nach und ist es etwas, was Sie bewusst beeinflussen?
Was geschieht, wenn mit der Zeit der Sinn verloren geht oder dieser aus dem Blickfeld gerät? Was ist, wenn der Wesenskern, die Idee, das Innere, die Einzigartigkeit durch etwas ersetzt werden, welches das Ursprüngliche nicht mehr widerspiegelt? Dann geschieht etwas, das dem Zustand eines Menschen ähnelt, der seine Ausstrahlung verliert: Die Kunden wenden sich ab, der Krankheitsstand der Mitarbeiter nimmt zu, die Lieferanten werden unzuverlässig, die Auftragslage sinkt, Umsätze und Gewinne gehen zurück.
Um ein erfolgreiches Unternehmen führen zu können, ist es umso wichtiger sich immer wieder auf die Ursprünglichkeit, den Sinn, den das Unternehmen verfolgt zu besinnen. Es ist wichtig die Möglichkeit zu haben, zu verstehen bzw. zu analysieren, weshalb gewisse Anomalien auftreten und wie diese behoben werden können. Wenn man die Anomalie im Vorfeld erkennen könnte, hätte man die Möglichkeit diese erst gar nicht zuzulassen.

Die Mischung machts …

Für die Analyse gibt es eine Reihe unterschiedlicher klassischer und ganzheitlicher Methoden. Hier soll auf die klassischen Methoden, vorwiegend jedoch auf die ganzheitlichen eingegangen werden. Denn ein Unternehmen ist ein „Ganzes“ = die Summe aller Bestandteile, Aktivitäten und Interaktionen. Ein Modell- oder Schubladendenken führt zu Teillösungen. Tatsächlich besteht die Zauberformel aus der Ausgewogenheit von klassischen und ganzheitlichen Methoden, sowie der Intuition, Inspiration und Empathie. Die Mischung machts also – vielleicht etwas, das Sie schon jeden Tag tun.
Eine klassische Methode, welche die die Bedeutung von Produkten, Kunden, Lieferanten oder anderen Analyseobjekten für das Unternehmen klassifiziert und analysiert, ist die ABC-Analyse. So können z. B. Kunden der Klasse A (sehr wichtig) höhere Rabatte, eine intensivere Betreuung oder bessere Lieferbedingungen erhalten, weil hier höhere Umsätze erzielt werden können. Die Klassifizierung kann anhand von Kennzahlen, Daten und Fakten realisiert werden. Zusätzlich ist die ABC-Analyse jedoch durch sogenannte Biofeedbackverfahren erweiterbar. Biofeedback ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, welches z. B. das Auslesen von bestimmten Parametern, Kennzahlen oder Skalen mit Hilfe des sogenannten Muskeltests oder anderen Methoden ermöglicht. Diese Methoden sind für jeden erlernbar.

Wie kann das Biofeedback bzw. das Auslesen von Skalen dabei helfen das eigene Unternehmen besser zu verstehen?

Hier ein einfaches Beispiel, welches mit ein wenig Übung leicht erlernbar ist. Bleiben wir bei der ABC-Analyse für Kunden. Klassische Kriterien für A-Kunden sind z.B.:  hervorragende Auftragsanbahnung, Zahlungstreue und großes Umsatzvolumen. Außer den typisch klassischen Kriterien macht es jedoch Sinn weitere Kriterien zu betrachten. Macht es Ihnen oder Ihren Mitarbeitern Freude in Kontakt mit diesem Kunden zu treten oder betreuen Sie den Kunden eher ungern? Fühlen Sie oder Ihre Mitarbeiter sich nach einem Telefonat oder Kontakt mit dem Kunden, so als wären Sie einen Marathon gelaufen? Hat vielleicht sogar mal ein Mitarbeiter wegen einem dieser Kunden gekündigt? Ist der Kunde energiegebend oder energienehmend? Nehmen Sie ein DINA 4 Blatt und zeichnen Sie entlang der langen Seite eine Skala beginnend links mit einem Startwert von 0% und auf der rechten Seite mit einem Endwert von 100%. Nehmen Sie 5 willkürliche A-Kunden und überprüfen Sie anhand der Skala zu wieviel Prozent Ihr Unternehmen Ihre Auffassung teilt. Gehen Sie mit dem Finger entlang der Linie beginnend vom Nullpunkt in Richtung der 100%. Sie werden sehen, dass der Finger an einer bestimmten Stelle auf der Linie stehen bleibt.

Mit Hilfe dieser Methode lassen sich nicht nur Kundengruppen analysieren, Sie können die Methode genauso gut auf Produkte, Lieferanten, Produktion, Mitarbeiter etc. oder andere Systeme wie Familien-, Schulsysteme oder Partnerschaften anwenden.

Sie sehen, es ist also ganz einfach mit Ihrem Unternehmen zu kommunizieren. Sie erhalten klare und eindeutige Antworten und Sie müssen dafür nur einen einzigen Finger rühren.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


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Telefon: 0151 50934621
Mail: post@heart-based-business.de
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